Medikament Viagra
Das Medikament Viagra oder Cialis kann bei erektiler Dysfunktion (Erektionsstörungen oder auch Potenzstörungen genannt) verordnet werden, allerdings darf keine organische Erkrankung vorliegen. Der Arzt händigt dem Patienten, nach gründlicher Untersuchung, welche eventuell auch als sogenannte IGEL-Leistung berechnet wird, ein Rezept aus. Meist ist eine Überweisung vom Hausarzt an den Urologen erforderlich. Die Kosten für das oben genannte Privatrezept betragen etwa 60 Euro für vier Tabletten. Diese Kosten werden auch von einer Privatkrankenversicherung oder Zusatzkrankenversicherung nicht übernommen. Man nimmt ungefähr eine Stunde vor dem geplanten Geschlechtsverkehr eine Tablette ein. Hierbei ist darauf zu achten, dass man auf eine fettreiche Ernährung verzichtet, da sonst die Wirkung herabgesetzt und verzögert werden kann. Nach Einnahme dieser Tablette kann es zu Hitzegefühlen, Mundtrockenheit und Herzrasen kommen. Diese Symptome klingen aber nach kurzer Zeit wieder ab, so das die Nebenwirkungen das Sexualleben nicht beeinträchtigen werden. Die Wirkungsweise beruht auf einer Muskelentspannung. Dadurch kommt es zu einer besseren Durchblutung des Penis und einem verzögertem Rückfluss des Blutes. So wird der Geschlechtsakt wieder möglich. Viagra oder Cialis sind erst seit wenigen Jahren auf dem deutschen Pharmaziemarkt und werden in verschiedenen Stärken (25mg, 50mg, 100mg) vertrieben. Hauptvertreiber von Viagra ist der amerikanische Pharmaziebetrieb Pfizer. Für Frauen ist dieses Medikament nicht geeignet bzw. führt zu keinen Erfolgen.

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