Für Großformatdrucker und Plotter werden Papiere von der Rolle benötigt. Die gängigsten Formate sind dabei die 24 Zoll Papierrolle und die 36 Zoll Papierrolle. Darüber hinaus gehen die Breiten aber auch bis 60 Zoll. Im Gegensatz zu DIN A4- und DIN A3-Druckern erfolgt die Papierzufuhr bei Großformatdruckern nicht durch den Blatteinzug von einem Papierstapel. Durch die Papierzufuhr von der Rolle können Ausdrucke bis hin zu 60 Zoll Breite und 45 Metern Länge realisiert werden. Dies ist zum Beispiel in der Werbung interessant, wenn große Werbetafeln an einem Stück kreiert und ausgedruckt werden sollen. Bei den Papiersorten sind für die Rollenpapiere praktisch alle Arten von Papier zu bekommen, die auch für kleinere Formate geliefert werden. Das Programm reicht von Normalpapier über Bondpapier, durchsichtige Folien und unzählige Arten von Fotopapier bis hin zu Leinwänden oder Stoffpapier. Bei den Fotopapieren wird das gesamte Spektrum von matt bis hochglänzend offeriert. An Grundtönen sind dabei nicht nur weiß und hochweiß im Angebot, sondern auch Abtönungen. Gerade die Art des Papiers ist beim Fotodruck von immenser Bedeutung und wirkt sich nicht nur auf die Langlebigkeit aus, sondern auch auf die Darstellung der Farben. Auch ist zu bedenken, dass sogar beim Fotodruck sehr häufig weiße Stellen unbedruckt bleiben oder nur zarte Pastelltöne verarbeitet werden. Dann kann sich die Art des Papiers positiv oder negativ auf die Intensität der Farben und des Gesamtbildes auswirken. Um die Umsetzung der auf dem Computer erarbeiteten Grafik zu garantieren, ist es sinnvoll, Erfahrungen mit gleichem Papier auf einem ähnlich hochwertigen DIN A4- oder DIN A3+-Drucker zu sammeln. Wurde dann ein Fotopapier ausgewählt, bietet es sich an, einen Probedruck auf dem Plotter zu Vergleichszwecken anzufertigen. Dieses scheinbar umständliche Verfahren erspart hohen Papierverlust. Auch beim endgültigen Ausdruck ist ständige Kontrolle sinnvoll. Hier geht es um höhere Investitionen in Sachen Papier und Tinte.

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